Tiergestützte Pädagogik und Therapie / tiergestützte Fördermaßnahmen
Eine Einführungsveranstaltung mit Huf und Kralle
Der gezielte Einsatz von Tieren im pädagogischen oder therapeutischen Arbeitsfeld ist auf dem Vormarsch. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die tierischen Helfer eine positive und heilsame Wirkung auf Menschen, ob alt oder jung, mit oder ohne Beeinträchtigung, haben.
Zunächst werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der tiergestützten Interaktionen differenziert:
Tiergestützte Fördermaßnahmen, tiergestützte Pädagogik und
tiergestützte Therapie.
Anschließend bildet ein kurzer theoretischer Einblick in die Mensch-Tier-Beziehung
die Grundlage für eigene Interaktionen mit den verschiedenen anwesenden Tierarten.
Die Teilnehmenden erfahren wichtige Überlegungen in der Auswahl von Tieren für die praktische Arbeit und deren innerartlichen Fähigkeiten für tiergestützten Einsätze
z. B. von Huhn, Esel und Meerschweinchen.
Wir beleuchten die Umsetzung eines adäquaten Einsatzes von Tieren in der praktischen Arbeit und bieten den Teilnehmenden einen realistischen Blick auf mögliche Risiken und Herausforderungen beim tiergestützten Einsatz wie Stallbau, artgerechte Haltung, Versorgung und laufende Kosten etc.
Durch unmittelbare Interaktion mit einigen „mitarbeitenden Tieren“, die in unserer praktischen Arbeit mit alten und jungen Menschen im Einsatz sind, wird die praktische Umsetzung von tiergestützter Arbeit und deren Wirkweise hautnah erlebt.
Zielgruppe: Sozial-PädagogInnen, AltenpfelgerInnen, TherapeutInnen, LehrerInnen, HeilpädagogInnen, ErzieherInnen und alle Interessierten
Sandra Thyke, Sozial-Umweltpädaogin, Naturerlebnispädagogin, Mitbegründerin des Vereins NatURsinn e. V , tiergestützte Pädagogin /Therapeutin
Sabine Hartmann, Altenpflegerin, Pflegedienstleiterin, Qualitätsbeauftragte, Zusatzausbildung im Bereich tiergestützter Fördermaßnahmen.
Über Stock und Stein - im Wald für´s Leben lernen
„Warum gehen Sie mit den Kindern in den Wald, da lernen sie doch nicht, sich zu konzentrieren?“ „Schon wieder sind die Sachen dreckig, muss das denn sein?“ Solche und ähnliche Vorurteile gegenüber Waldaktionen und der bewegungsorientierten Pädagogik mit Kindern in der Natur, kennen Sie als PädagogInnen vielleicht? In dieser Fortbildung wird die Relevanz von Bewegung und „Drauenaktionen“ für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder beleuchtet und eigensinnlich erfahren. Im Praxisteil stellen wir Spiele und Sinneserfahrungen vor, die sowohl für Aktion mit Kindern, als auch als Eindrücke für die Eltern gut geeignet sind und...überzeugen!
Für einen Termin zur Fortbildung und individuelle Wünsche rufen Sie uns an!
05 21 - 33 79 555
Wackelbrücke und Knotentücke
Die Klettermöglichkeiten auf Bäumen im Wald sind für Kinder aufgrund der in Bodennähe oft astlosen Bäume eingeschränkt – aber sie bieten ein optimales Grundgerüst für aufregende Seilaufbauten. Neben dem Erlernen von einfachen Basisknoten werden wir einige niedrige Seilkonstruktionen aufbauen, die später leicht in der Praxis angewendet werden können. Weiter informieren wir über Material- Sicherheits- und Naturschutzaspekte.
Für einen Termin zur Fortbildung und indiviuelle Wünsche rufen Sie uns an!